Die Bienenbotschafter Holm-Seppensen

Wir, die Bienenbotschafter Holm-Seppensen, haben einen Auftrag. Das hört sich pathetisch an, aber wir fühlen uns verpflichtet etwas zu tun.

Ein Projekt von Bürgern für Bürger und für die Artenvielfalt

Ohne Insekten reduziert sich die heimische Artenvielfalt deutlich, denn viele Pflanzen werden nur von bestimmten Insekten angeflogen und bestäubt. Sind diese ausgestorben, gehen auch die Pflanzen unwiederbringlich verloren. Viele Tiere wie Frösche, Igel und Vögel sind von Insekten als Nahrung abhängig und auch wir Menschen gucken dumm aus der Wäsche, wenn im Obst- und Gemüseregal nur noch gähnende Leere herrscht.

Da wir in absehbarer Zukunft nicht daran glauben dürfen, dass die Politik die notwendigen Schritte einleiten wird, müssen wir das Feld von hinten aufrollen.

Was wollen die Bienenbotschafter erreichen?

Wir wollen in unserem eigenen direkten Umfeld die Menschen dafür sensibilisieren, dass es so nicht weitergehen kann und aufzeigen, was jeder in seinen eigenen Möglichkeiten tun kann, dass eine möglichst große Anzahl blütenbesuchender Insekten eine Heimat und genug Nahrung findet.

Wir wollen den Kindern in der Mühlenschule und auch in den ortsansässigen Kindergärten etwas über Honig- und Wildbienen aber auch über andere Insekten und ihre Rolle bei der Bestäubung von blühenden Pflanzen beibringen. Hoffentlich können wir bei den Kindern Begeisterung wecken und die Kinder ihren Eltern mal erklären, dass sie auch gerne noch ein schönes Leben haben wollen. Dies ist ein kleiner Schritt aber es ist ein Schritt.

Wir wünschen uns ebenfalls, dass sich auf diesem Wege Leute zusammenfinden, sich kennenlernen und Spaß daran haben, einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Den schlechten Ruf von Holm-Seppensen (gestopfte Leute, die sich für nichts und niemanden interessieren) mögen wir nicht glauben.

Wir fangen klein an und hoffen sehr, dass etwas wächst.

Everything grows with love

Für die angemessene Formfindung unseres Schriftzuges konnten wir Jurij Rieth *) gewinnen, der ganz im Sinne unseres Anliegens als wahrhaftiger Wald- und Wiesengrafiker mit viel Liebe zum Detail unser Logo entwickelt und gestaltet hat.

Bei Interesse Kontakt gerne unter jurij@brandshof.de

Wir freuen uns auf den Start eines wunderbaren Projekts, gemeinsam mit euch. Haltet die Augen auf.

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Spenden sind sehr willkommen und  jeder noch so kleine Betrag zählt!

Bürger und Verkehrsverein Holm Seppensen

Stichwort: Bienenbotschafter

Volksbank Nordheide eG Buchholz

IBAN DE71 2406 0300 2501 5664 01

BIC:GENODEFINBU

 

Weitere Termine

folgen.

Helfende Hände schreiben uns bitte unter: Helfer

oder unter: 04187-5529176

21.06.2018

Planung für den 30.06.2018

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Der übernächste Samstag ist vorgesehen für eine Art Workshoptag.
Wir treffen uns um 14 Uhr beim Sniers Hus, denn dort haben wir Strom, Wasser und Platz.
Wir werden versuchen in mehreren Teams (und wir schaffen, was wir schaffen) den Korpus für insgesamt fünf Insektennisthilfen zu bauen.
Wir werden mit stabilen Einschraubhülsen und Kanthölzern ein Grundgerüst bauen, Böden einziehen, den Korpus einschalen und ein schräges Pultdach aufsetzen, dass mit einer Lattung versehen wird, damit wir dort eine Dachbegrünung mit Mauerpfeffer und anderen geeigneten Arten pflanzen können.
Dafür benötigen wir Leute, denen der Umgang mit Holz leicht von der Hand geht.

Diejenigen, die sich gerne mal mit dem Hammer auf den Daumen hauen und immer eine Notarztnummer am Start haben, können sich derweil mit gefahrloseren Dingen beschäftigen. Wir brauchen jede Menge Bambus und Schilf der geschnitten, gesägt und gebündelt werden muss. Wir brauchen jede Menge Hartholz, das gebohrt und geschliffen werden muss. Wer also noch dünne Bambusstangen abzugeben hat, wer Schilfmatten (oft als Sichtschutz verwendet) überhat, die gut erhalten und nicht ausgefranst sind und wer Bauholz und/oder Hartholz (auch gerne größere Stücke oder Stämme) über hat (sollte aber abgelagert sein wegen der für Wildbienenbrut nicht geeigneten Rissbildung) möge sich bitte unter der oben genannten Helfernummer melden.

Wir wollen den Nachmittag ein wenig so gestalten, wie an unserem Einsaattag am Tostedter Weg vor gut zwei Monaten. Jeder möge einen Becher mitbringen. Kuchenspenden und volle Kaffekannen sind sehr willkommen. Die Kaltgetränke bezahlen wir aus Spenden. Das hat vor einigen Wochen unfassbar gut geklappt. Vielleicht können wir das wiederholen.

Für die Kinder planen wir den Bau von Dosenbienen. Bitte alle, die so eine Nisthilfe bastelln wollen, eine kleine ausgespülte Konservendose mitbringen.

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Spaß beim gelungenen Dorffest des Geschichts- und Museumsvereins am 16.06.18

19.06.2018

Endlich mehr Unterstützung

Am 06.06. hatten wir zu einem Arbeitstreffen eingeladen und es sind doch einige Leute gekommen. Dank an die Sabines, Ute, Melanie, Hans, Markus und Annett. Toll, dass ihr bereit seit, eure eh schon knapp bemessene Freizeit zumindest teilweise für das Projekt einzubringen. Und sei es nur geistiger Input, frische neue Ideen und jeder kennt ja irgendjemanden, der vielleicht…… Nur so funktioniert es.

Eines der Hauptthemen war die Bewässerung der Flächen. Besonders der Tostedter Weg sah echt bescheiden aus und Alex hatte ja schon mit dem Gießen gegonnen. Da das Schlauch verlegen vom Anschluß auf dem Sportplatz eine Knüppelarbeit ist, können das nicht zwei Leute auf Dauer alleine machen. Zum Glück konnten wir Bereitwillige finden, die Zusagen für feste Tage gemacht haben. Und zum Glück kam dann Regen und wir wollen die Pflanzen nicht verhätscheln. Schließlich sind das Wildpflanzen und keine Zuckerpüppchen.

Die Entwicklung der Flächen ist im Allgemeinen eher dürftig, dem Jahrhundert-Frühling geschuldet, aber wir geben nicht auf. Wir werden in den nächsten Tagen zum Lücken schließen etwas Phacelia für die Bienen zwischensäen und später im Jahr mit der ursprünglichen Saat nachsäen, denn wir haben noch genug dafür.

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Der Bau der Insektenhotels ist jetzt terminiert für den 30.06. um 14 Uhr beim Sniers Hus. Mehr Infos hierzu in Kürze.
Wir werden versuchen, fünf Hotels für die vier Flächen und ein weiteres für den Bienenstand am Sniers Hus selber zu bauen, weil dort häufige Führungen für Kindergarten- und Schulkinder stattfinden. Insofern ein Muss.
Denn sogar das Bieneninstitut in Celle hat es letzte Woche in einem Rundschreiben an die große meist imkerliche Leserschar verschickt:
Die Honigbiene wird nicht aussterben, denn Sie hat den Imker. Segen und Fluch zugleich :-). Um die Wildbienen und anderen Insekten ist es schlecht bestellt. Ihre Chancen sind ungleich viel geringer. Wir müssen das Bewusstsein der Menschen sensibilisieren und alles tun, um diesen wichtigen Lebewesen Lebensraum und Nahrung zu geben bzw. zu lassen, denn einer der wichtigsten Faktoren ist die Zerschneidung und Zerstörung von Flächen.

Grüße vom Prinzen

In einer der letzten Ausgaben des Sterns ging es um die Bienen und in der Zeitschrift, wurde über  Dr. Felix Prinz zu Löwenstein berichtet, der als ehemals konventioneller Landwirt seit geraumer Zeit umgestellt hat und der u.a. ein Buch mit dem Titel „Food Crash – wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“ geschrieben hat.
Im Editorial schreibt er einen Text, der einen denken lässt, er hätte vom Flyer der Bienenbotschaftern abgeschrieben! Das ist natürlich Quatsch aber in der Sache bedeutet es, dass wir den richtigen Ton getroffen haben und Kollegen im Geiste sind.

Ich habe dem Prinzen geschrieben und er hat geantwortet. Wer hätte das gedacht.

Sehr geehrte Frau Schmidt,
ich danke Ihnen für Ihren Brief. Ich bin beeindruckt von den Aktivitäten, die Sie darin schildern. Es ist gerade in der derzeitigen politischen Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft sehr wichtig, die Symbolkraft der Bienen und die Sympathie, die sie und die Imker in der Öffentlichkeit genießen, dafür zu nutzen, den massiven Änderungsbedarf in unserer Art und Weise, die Natur zu nutzen, verständlich zu machen. Und wenn Sie darüber hinaus Kinder in die aktive Verbesserung von Lebensräumen einbeziehen, dann helfen Sie dazu, dass dieses Verständnis in der Zukunft breiter getragen werden kann!
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

30.05.2018

hier der Link zu der Reportage:

NDR Info Bienenbotschafter Holm Seppensen

29.05.2018

NDR-Info und die Bienen

Morgen, am 30.05.2018 kommt NDR-Info von 9 bis 12 Uhr auf den Buchholzer Wochenmarkt. Im Rahmen einer Jubiläumstour werden besondere Regionen des Nordens besucht und die Heide gehört natürlich auch dazu.
Das das Thema “ Bienen“ zur Zeit in aller Munde ist, wurde für unsere Ecke das Thema „Imkerei“ ausgesucht und letzte Woche ein wirklich entspanntes nettes Interview mit mir und Hans Leopold vom Imkerverein Buchholz geführt.  Am schönen Sniers Hus haben uns bei strahlendem Sonnenschein viele aufgeregte Kinder der KITA „Am Schoolsolt“ besucht. Bienen und Radio – ganz schön viel Nervenkitzel auf einmal. Hat aber super geklappt und den Stream stellen wir in den nächsten Tagen online. Oder ihr lest das noch rechtzeitig und hört am Mittwoch zwischen 8 und 9 Uhr in Echtzeit rein.

28.05.2018

Summerland

Nach einem langen Wochenende im Raum Stuttgart und im Knüllwald (südlich von Kassel) ist mir die Blütenarmut unserer Region wieder mal klar vor Augen geführt worden. Die kargen Böden unserer Nordheide gepaart mit einer ungewöhnlichen und sehr extremen Wetterlage bieten zur Zeit nichts als verbrannte Graslandschaften.
Die Blüte der Sträuche und Bäume hat sich im gestreckten Galopp vollzogen. Die Obstblüte ging einher mit dem Raps (normalerweise aufeinander folgend), die Robinie (dieses Jahr ungewöhnlich stark blühend) vermischte sich mit dem Ende der Rapsblüte, jetzt kommen die Rosen und der Faulbaum, die Linde steht in den Startlöchern und dann – zack – nichts mehr. Wie gerne hätte ich sie gesehen, die Wildblumenwiesen vergangener Zeiten.
Im Süden der Republik dagegen reiht sich Wiese an Wiese. Margeriten, Wiesenknöterich, Wiesenstorchschnabel, Licht- und Kuckucksnelken – ein Farbenrausch und überall summt und brummt es. Dort möchte man Biene sein. Ein Traum.

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Allerdings hat es dort auch viel geregnet in den letzten Wochen, die Böden sind besser und jetzt kommt die Sonne noch dazu. Topp Konditionen für eine übersprudelnde Nektar- und Pollenproduktion.
Das Herz erfreuend ist die schonend durchgeführte Mahd. Nie wird eine Wiese tutti kompletti niedergemäht, sondern fast überall wird darauf geachtet, für die Insektenwelt die Hälfte oder zumindest einen breiten Streifen Blühendes stehen zu lassen. Es muss nicht immer Tabula Rasa gemacht werden,  Bienen, Hummeln, Grashüpfer & Co. danken es.

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800 qm weitere Fläche Wildkräuter gesponsert

Wir haben aus dem Budget das Saatgut für die Begrünung großer Teile des Innenwalls des neuen Sportplatzes Holm-Seppensen gesponsert. Die Mischung ist bereits eingebracht und wird wohl auch regelmäßig gegossen, denn hier ist Wasser direkt vor Ort. Der Wildkräuteranteil beträgt zwar nur 50% (die anderen 50% sind Gräser) aber das Motto lautet ja – jede Blüte zählt.

18.05.2018

Regen dringend erwünscht

Drei Wochen sind die Samen jetzt im Boden und es hat nicht einen Tropfen Regen gegeben. Eine Katastrophe. Aber tapfer keimt doch das eine oder andere Pflänzchen mutig ins Licht des Lebens. Man darf gespannt sein. Nur die Harten komm’n in Garten. So.

Die Helden der Woche sind Melanie und Stephan, die die Schilder und überlebenden Vogelscheuchen vor dem Vatertags-Massenbesäufnis mit Randale-Garantie abgebaut und jetzt auch wieder reinstalliert haben. Vielen lieben Dank dafür.

Wie versprochen hier die angekündigte Offenlegung der Finanzen.

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So – das ist doch amtlich!! Wie aber schon gesagt, ist das nicht unser Geld und wir sollten gemeinschaftlich darüber beraten, wie wir das am Besten zum Wohle der Bienchen, Hummeln und anderer Summer und Brummer ausgeben. Hierzu in der ersten Juni-Woche ein Abstimmtermin, den ich bald bekanntgeben werde.

01.05.2018

Etappenziel erreicht

In der vergangenen Woche haben wir die Saat auf allen vorgesehenen Flächen mit Hilfe von vielen Kindern in und auf den Boden gebracht. Der Montessori-Kindergarten hat die Flächen im angrenzenden Park übernommen, die Umweltgruppe der Mühlenschule die Fläche auf der alten Festwiese.

Am Samstag haben wir dann ein kleines Blühfest an der Buchholzer Landstraße gefeiert. Das hat Spaß gemacht. Viele Eltern mit ihren Kindern waren da aber auch andere interessiere Holm-Seppensener haben uns an diesem sonnigen Nachmittag toll geholfen. Gemeinschaftlich wurde geharkt, in einer langen Reihe eingesät und dann die Fläche festgestampft. Hinterher gab es gute Laune, eine unglaubliche Menge an köstlichen selbstgebackenem Kuchen und selbstgekochtem Kaffee. Aber auch Bäckerei Weiss hat ein Blech Butterkuchen beigesteuert und Ralf Lorenz  mit einer Spende den Einkauf von Wasser, Saft u.a. ermöglicht. Eines wurde schnell klar: Holm-Seppensen kann Kuchen – backen und noch besser essen!! Die Kinder erkundeten den angrenzenden Wald, der in ein Meer aus Sauerklee getaucht war, bauten Hütten und suchten Schätze. Man kam mit neuen Leuten ins Gespräch – alle geeint durch eine gemeinsame Sache. Rundum eine entspannte und schöne Veranstaltung.

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Wir wollen uns an dieser Stelle bei allen Spendern noch einmal ganz ganz herzlich bedanken! Wir haben wirklich viel Geld gespendet bekommen und werden, wenn das so weitergeht, im nächsten Jahr auf jeden Fall weitermachen können. Das ist großartig und vielen herzlichen Dank dafür. Wir sind wirklich richtig von den Socken.

Wie geht es jetzt konkret weiter. Morgen beraten wir mit dem Architekten des Sportplatzes, wie und ob eine Bienenweide-Begrünung der Wallanlage um den Sportplatz zumindest in Teilen Sinn macht. So viel unbepflanzte Fläche ist eine Verschwendung. Ungeklärt ist nur, was wir dort einsäen. Aber noch ist Zeit. Viele Bauern würden ihre Blühstreifen am Liebsten erst nach den Eisheiligen einsäen. Eine Massentracht für die Honigbienen drängt sich bei der hohen Völkerzahl, die wir mittlerweile im Ort haben, auf. Schaun wir mal. Ich werde berichten.

Der Bau der Nisthilfen ist in Planung aber es wird wohl eher Juni, bis wir da einen konkreten Termin finden. Jetzt stehen erst mal die Bienchen an erster Stelle. Die Völkerentwicklung zeigt steil nach oben und in den Kästen pulsiert das wilde Leben. Immer wieder schön zu sehen und der Geruch eines Bienenvolkes, die sogenannte Stockluft, ist betörend. Mögen die Völker gesund und stark durch die Saison kommen.

Wunderbare Fotos, die Ulrike Kirmse für uns gemacht hat, sind hier zu sehen https://imkereihonigmond.de/fotos/ (siehe www.ulrikekirmse.de ). Wir finden, die sind ganz ganz schön geworden.
Wer aber nicht dort sein Gesicht wiederfinden möchte, der sage kurz Bescheid. Wir nehmen das Bild dann sofort raus.

Einen schönen Mai!!

25.04.2018

Hallo liebe Helfer, Unterstützer und Interessierte,

wir gehen jetzt in die heiße Phase des Einsäens und prompt fängt es an zu regnen. Ist das gut oder schlecht? Ich weiß es nicht.
Auf der einen Seite braucht die Saat Wasser zum Keimen; auf der anderen Seite kann ein ordentlicher Guss die Oberflächenstruktur des Bodens verdichten und das Keimen erschweren??
Wir werden es sehen.

Diesen Samstag um 15 Uhr ist ja nun die Abschlussveranstaltung. Wenn es nicht schüttet, werden viele Leute kommen und das Einsäen werden hauptsächlich die Kinder übernehmen.
Was wir hier noch brauchen bzw. klären müssen:
Wir brauchen größere Mengen Kaffee. Hat jemand noch große Kannen oder eine Idee, wie man dieses Problem logistisch lösen kann?
Wie gesagt, serviettentauglicher Kuchen ist gerne genommen. Wir wuppen das weitestgehend alleine. Ein Blech Butterkuchen hat Bäckerei Weiss aus Holm-Seppensen gespendet.

Heute haben wir die Fläche am Eidigweg mit den Waldkindern eingesät. Mit Feuereifer und Hund wurden die Samen verteilt und anschließend festgehopst. Bei so viel Einsatz ist es vielleicht gar nicht nötig, mit der Gartenwalze nachzuarbeiten. Das war schon mal eine gute Generalprobe.

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Eine neue Riege Bienenbotschafter aus Holm-Seppensen
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Kommando Hops

Und weil es so schön rund lief haben die Kinder vom Montessori-Kindergarten auch gleich eine Übungsfläche bekommen. Der weiche Lehmboden wurde mit begeisterten „Trampolin, Trampolin“-Rufen festgestampft. Starker Wind sorgte für eine „relativ“ gleichmäßige Aussaat und der Lohn war ein Sträußchen Löwenzahn.

Zu den diese anstehenden Terminen würden wir uns über Hilfe freuen:

Morgen am Donnerstag werden wir mit der Umweltgruppe der Mühlenschule um 14 Uhr eine Feldblumenmischung einsäen und zwei Vogelscheuchen aufstellen.
Hier sind Helfer noch willkommen, um die Kinder zu unterstützen und hier bitte Harken mitbringen, denn diese Saat muss ein bis zwei Zentimeter tief eingeharkt werden.

Am Freitag um 10.30 Uhr soll die zweite  Fläche am Montessori-Kindergarten eingesät werden. Wer grundsätzlich Zeit hat, auch hier gerne melden und eine Harke mitbringen.

Vielen lieben Dank euch allen und vielleicht sieht man sich ja.

Die Bienenbotschafter

P.S. Wer aus dem Verteiler möchte, der kann sich einfach kurz melden. Ich hab diese Liste nicht mit jedem abgesprochen. Danke.

22.04.2018

Knochenarbeit

Leider hat es durch die kurzfristige Notwendigkeit, den Boden auf der Montessori-Fläche zu bearbeiten, nicht geklappt, Leute zu mobilisieren. Daher haben wir zu zweit etliche Stunden damit verbracht, ca. 200 qm Lehmboden umzugraben, zu entwurzeln und halbwegs feinkrümelig zu harken. Puh! Uns hing das angekündige schwere Gewitter im Nacken, das sich bis jetzt noch nicht blicken lassen hat. Dadurch wäre der Boden nahezu nicht mehr zu bearbeiten gewesen. Immerhin haben wir in der Erde ein prähistorisches Hufeisen gefunden, das wir als ein positives Zeichen werten.

21.04.2018

Infostand

Samstag haben wir zwei Stunden auf dem REWE-Parkplatz  Pflanz- und Saattips gegeben und Saatguttütchen der Mischung Schmetterlings- und Wildbienensaum von der Fa. Rieger-Hofmann ausgegeben. Der Bürgermeister Herr Wölpern hat uns auch besucht und damit sein Interesse für den Fortgang des Projektes gezeigt. Das freut uns.

Bienenbotschafter Holm Seppensen
Besuch von Bürgermeister Marc Wölpern aus Holm-Seppensen

Die Saatzeit nähert sich jetzt langsam dem Ende aber es gibt viele Stauden, die man für die Bienen und Wildbienen in den Boden bringen kann. In den nächsten Tagen werde ich täglich einige Stauden vorstellen, die für Insekten gut geeignet sind.

20.04.2018

Zwei Schritt vor und ein Schritt zurück.

Ein Mann – ein Wort. Pünktlich auf die Minute kam am Freitagabend Markus Hensel aus Jesteburg mit seinem Tiefergrubber angerumpelt. Markus hatte mich nach unserer Vorstellung der Bienenbotschafter im Rathaus Buchholz angesprochen und seine Hilfe angeboten. Markus baut Nutzhanf an, der für viele gesunde und nützliche Produkte verwendet wird – ohne jede berauschende Wirkung. Berauschend ist jedoch die Idee, dieser alten Pflanze in unserer Plastikwelt wieder einen Platz zu geben. Wen es interessiert: www.hanf-schnitt-nord.com

Hilfe aus Jesteburg
Bienenbotschafter Holm Seppensen bekommen Hilfe aus Jesteburg

Die Flächen am Montessori-Kindergarten haben sich ja als sehr verdichtet und feucht erwiesen und eine tiefgründigere Bearbeitung schien uns wichtig. Dies ist nun geschehen. Jedoch sieht es nun aus, wie nach einem Bombenangriff, denn viele Wurzeln im Boden sind hochgekommen und die Erde muss dringend vor dem Regen wieder in eine feinkrümeligere Struktur gebracht werden. Für Sonntag ist Gewitter angesagt.

Quecken-Rollkommando vom 18.04.

Diesen Mittwoch hat ein Quecken-Rollkommando – bestehend aus Doreen, Hennig, Matti, Melanie, Finja, Svantje, Kai, Katharina und Heiko die Fläche an der Buchholzer Landstraße beackert. Die gemeine Quecke macht ihrem Namen alle Ehre und hat die unangenehme Eigenschaft sich über Wurzelausläufer überall zu verbreiten und für feine Wildblumensaat ist dieses Gras zu dominant. Ähnlich wie beim Giersch wird aus jedem kleinen Stück Wurzel eine neue Pflanze. Grrrrr. Also raus damit!!

An einem herrlichen Abend, der sich einfach nur nach Sommer anfühlte haben diese bewundernswerten Holm-Seppensener viel Schweiß am Sauzahn (selber nachlesen, was das nun wieder ist :-)) gelassen. Matti hat so doll an den im Beet befindlichen Wurzeln gezogen, dass die dazugehörigen Bäume gewackelt haben und die schönsten Hüte trugen Finja und Svantje. Topchic und dem Anlass angemessen.

Leider war ich zu begeistert, um den Auslöser richtig zu drücken und daher gibt es kein Gruppenfoto sondern nur ein Bild von der Quecke. QVielen lieben Dank an die Ackerbauern für den selbstlosen Einsatz.

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Vortrag vom 16.04.2018 „Rettet die Insekten“

Gestern hat Frau Wolansky einen Vortrag zum Thema Rückgang der Wildbienen / Insekten, der auch schon in etwas anderer Form im Kulturbahnhof Holm-Seppensen gezeigt wurde. Die Resonanz war groß und auch viele jüngere Leute waren anwesend.

Prinzipiell ist ein großes Interesse in der Bevölkerung zu diesem Thema und es gab viele Leute, die in ähnlicher Form Projekte gestartet haben, wie wir in Holm-Seppensen das tun. Die Stadt Buchholz hat Bereitschaft signalisiert, weitere Flächen zur Verfügung zu stellen aber in der Tat müssen wir erst mal unser Pilotprojekt voranbringen. Dazu wurden gestern neue Kontakte geknüpft, auch gerade was die Gerätschaften zur Bodenbearbeitung angehen.

Nach wie vor suchen wir Leute, die bereit sind, mitzuhelfen. Sei es, für den 28.04. einen Kuchen zu backen oder eine Harke in die Hand zu nehmen. Danke für eure Rückmeldung.

11.04.2018

Die Bienchen schwärmen aus!

Heute sind endlich die Flyer gekommen und viele kleine und große Bienchen sind ausgeschwärmt (oder tun das noch) und haben diese in die Briefkästen verteilt. So kommt man ordentlich rum und ist an der frischen Luft.
Tausend Dank an die Familien  Breustedt, Buchholz, Ebel, Ehlers, Gerosa, Kohler, König, Miemczyk, Moosmüller, Müller, noch mal Müller, Rabold, Riering, Rieth,  Röhrs, Tabold, Thieme Wanke und Wünsche. Darüberhinaus S. Meincke, Tanja Dollmeyer, Ina Schaper, Susanne Brandt, Anne Behncke, Jutta Görss und Freundin (freu mich, dich kennenzulernen). Verzeiht, wenn ich jemand vergessen oder falsch geschrieben habe, das schmälert nicht die Freude an eurem Einsatz!!!
Zu Recht werden sich sicher einige von euch fragen, wann jetzt was passiert. Da wir sehr vom Wetter abhängig sind und waren und uns der lange gefrorene Boden weit im Zeitplan zurückgeschmissen hat, hoffen wir, die Flächen bis Ende April eingesät bekommen. Sobald wir Genaueres wissen, werden wir das sofort online stellen.

Wenn jetzt noch jemand weiß, wo man einen Tiefengrubber (ja – sowas soll es geben) herbekommen kann, sind wir schon wieder ein gutes Stück weiter.

09.04.2018

Nicht lang schnacken, anpacken!!

Woher eine Kreiselegge kriegen? Offiziell zu verleihen war dieses Gerät nicht. Also Kontakte abklappern und gleich Glück gehabt.

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Timo Schindler von der Firma Steffen Heuer Garten- und Landschaftsbau GmbH wollte „auch einen praktischen Beitrag leisten und nicht nur vom Sofa gemütlich eine Online-Petition anklicken“ (O-Ton). Timo, du bist ein Held!!

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Vielen Dank für das unentgeltliche Bereitstellen des Gerätes an die Firma Steffen Heuer und tausend Dank an Timo, der sich nach Feierabend bis in die Dunkelheit durch unsere Flächen geeggt hat und die Böden haben es teilweise in sich. Teilweise verdichtet, mit Asphaltbrocken versetzt, übersäuert durch gefräste Nadelhölzer und und und. Wir sind wirklich gespannt, ob wir diese Flächen zum Blühen kriegen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

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Super ist, dass auch die Nachbarn der angrenzenden Flächen mitziehen, keine Insekten fürchten und sich richtig freuen über diese Aktion. Es geht doch nichts über gute Nachbarn.

06.04.2018

Was kümmert uns unser Geschwätz von gestern. Motorhacke ist out, Kreiselegge ist in. Man lernt ja nicht aus. Nachdem wir die zu klein geratene Fläche am Montessori-Kindergarten mit einem gemieteten Grasssoden-Schneider etwas vergrößert haben, wissen wir auch warum dieses Gerät geeigneter ist.

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Unter den Grassoden tobt nämlich das wilde Leben. Natürlich massenweise Regenwürmer, die von den Kindern des Montessori-Kindergartens, die die Berührung nicht scheuten, sofort „umgesiedelt“ wurden. Weiterhin haben wir einige Engerling von Mai- oder Junikäfern gefunden. Im Garten oft als Schädlinge bezeichnet, finden wir – die gehören auch dazu.

Auch eine dicke grüne Raupe (Kohlweißling?) haben wir gefunden.

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Und dann ist auch endlich das Saatgut eingetroffen.

Das Netzwerk Blühende Landschaft hat sich für die späte Anlieferung damit entschuldigt, dass sich die Zahl der Projektteilnehmer in 2018 verdreifacht hat. Das freut uns!!

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Schnee in Holm-Seppensen
Bienenbotschafter Holm-Seppensen

ohne Worte…

Jetzt geht’s los!

28.03.2018

Endlich ist der Boden aufgetaut und die Arbeiten können beginnen. Heute hat eine von der Stadt Buchholz beauftragte Fachfirma angefangen die Grasnarbe an den für das Projekt vorgesehenen Standorten abzunehmen.
Und das bei Dauernieselregen und 3 Grad (immerhin +).

Projekt 1 - Bienenbotschafter Holm-Seppensen
Bienenbotschafter Holm-Seppensen Projektstart 1

Es wurde viel über die Vorbereitung des Bodens geredet (zu fett, zu mager, zu viel Quecke, zu verdichtet, zu wenig Sonne) und das ist auch gut so, denn die Saat soll ja zum Blühen kommen. Daher steht als nächstes eine Bodenbegutachtung an, um zu entscheiden, welche weiterführenden Maßnahmen vorzunehmen sind.

Projektbild 2 - Bienenbotschafter
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Dass die Verwendung einer Umkehrfräse nicht geeignet ist, da zu viel Druck auf die unteren Bodenschichten ausgeübt wird, haben wir schon mal gelernt. Somit werden wir wohl in den nächsten Tagen mit Motorhacken loslegen und versuchen, bis zur Einsaat eine möglichst feinkrümelige Bodenstruktur hinzubekommen.

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Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns über nützliche Hinweise, Hilfsangebote und Kommentare.