Die Bienenbotschafter Holm-Seppensen

Wir, die Bienenbotschafter Holm-Seppensen, haben einen Auftrag. Das hört sich pathetisch an, aber wir fühlen uns verpflichtet etwas zu tun.

Ein Projekt von Bürgern für Bürger und für die Artenvielfalt

Ohne Insekten reduziert sich die heimische Artenvielfalt deutlich, denn viele Pflanzen werden nur von bestimmten Insekten angeflogen und bestäubt. Sind diese ausgestorben, gehen auch die Pflanzen unwiederbringlich verloren. Viele Tiere wie Frösche, Igel und Vögel sind von Insekten als Nahrung abhängig und auch wir Menschen gucken dumm aus der Wäsche, wenn im Obst- und Gemüseregal nur noch gähnende Leere herrscht.
Da wir in absehbarer Zukunft nicht daran glauben dürfen, dass die Politik die notwendigen Schritte einleiten wird, müssen wir das Feld von hinten aufrollen.

Was wollen die Bienenbotschafter erreichen?

Wir wollen in unserem eigenen direkten Umfeld die Menschen dafür sensibilisieren, dass es so nicht weitergehen kann und aufzeigen, was jeder in seinen eigenen Möglichkeiten tun kann, dass eine möglichst große Anzahl blütenbesuchender Insekten eine Heimat und genug Nahrung findet.

Wir wollen den Kindern in der Mühlenschule und auch in den ortsansässigen Kindergärten etwas über Honig- und Wildbienen aber auch über andere Insekten und ihre Rolle bei der Bestäubung von blühenden Pflanzen beibringen. Hoffentlich können wir bei den Kindern Begeisterung wecken und die Kinder ihren Eltern mal erklären, dass sie auch gerne noch ein schönes Leben haben wollen. Dies ist ein kleiner Schritt aber es ist ein Schritt.

Wir wünschen uns ebenfalls, dass sich auf diesem Wege Leute zusammenfinden, sich kennenlernen und Spaß daran haben, einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Den schlechten Ruf von Holm-Seppensen (gestopfte Leute, die sich für nichts und niemanden interessieren) mögen wir nicht glauben.

Wir fangen klein an und hoffen sehr, dass etwas wächst.

Everything grows with love

Für die angemessene Formfindung unseres Schriftzuges konnten wir Jurij Rieth *) gewinnen, der ganz im Sinne unseres Anliegens als wahrhaftiger Wald- und Wiesengrafiker mit viel Liebe zum Detail unser Logo entwickelt und gestaltet hat.
Bei Interesse Kontakt gerne unter jurij@brandshof.de

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Spenden sind sehr willkommen und  jeder noch so kleine Betrag zählt!

Bürger und Verkehrsverein Holm Seppensen

Stichwort: Bienenbotschafter

Volksbank Nordheide eG Buchholz

IBAN DE71 2406 0300 2501 5664 01

BIC:GENODEFINBU

Helfende Hände schreiben uns bitte unter: Helfer
oder unter: 04187-5529176

15.10.2018

Nachahmer gesucht! Nachahmer gefunden!
Und – der Rest vom Fest.

Viele von uns tragen noch „das Mal“ – eine langsam verheilende Wunde in der Handfläche durch das mühsame Vergraben kleiner Krokuszwiebeln in verdichtetem eher unlockerem Boden. Aber unser Aufwand wurde mit einem Artikel im Nordheide Wochenblatt und im Winsener Anzeiger belohnt und es sind dadurch neben unseren 8000 Stück bestimmt noch ganz viele Frühblüher mehr dazu gekommen. Da bin ich mir ganz sicher!!!!!

Mittwoch, den 17.10. um 18.00 Uhr werde ich am Ortsausgang Richtung Seppensen bei der Buskehre die restlichen paar Hundert Krokusse unter die Erde bringen. Wer Zeit und Lust hat, möge mir gerne helfen. Danke schon mal im Vorwege.

Dosen gesucht! Melanie hat viele Läden abgeklappert und ist bei einem Pizzaservice fündig geworden, der uns mit Dosen versorgt. Die eignen sich super für die Meisen-sichere Platzierung der diversen Röhren, die wir für die Wildbienen-Nisthilfen verwenden werden. Hier zu sehen sind die bei Bienenhotel.de gekauften Pappröhren im Durchmesser 4 bis 9 mm, die mit etwas Moltofill auf dem Dosenboden fixiert sind. So sitzen sie schön fest. Genauso verfahren werden wir mit den Röhrchen aus Bambus, Schilfmatten und Japanischem Weidenknöterich. Wer noch ein paar 400 bzw. 800 Gramm-Standarddosen über hat, bitte vorbeibringen.

Alex hat sich in der Zwischenzeit um die Gestaltung der Schilder für unsere Nisthilfen gekümmert. Dazu werden wir bald informieren. Es geht voran und wird natürlich gut!!

Ach ja. Uwe hatte Geburtstag und eine Bienenbotschafter-Spendenbox aufgestellt. Sage und schreibe 190 Euro sind dazu gekommen. Ich habe umgehend 9 Wildrosensträucher für den Tostedter Weg gekauft und überhaupt – JIPPIE!!!!!!!!!!!!

08.10.2018

Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.
Pippi Langstrumpf

Am Samstag wurde im Nordheide Wochenblatt über das Bienenbuch des bekannten Pomologen Eckhardt Brandt berichtet, der sich zu Recht sorgt um den Erhalt der alten Apfelsorten. Hier tragen ja die Bienen und andere Insekten einen ganz wichtigen Teil dazu bei. Der Artikel endet mit den Worten: Was tun? Was tun!!!!

Und das haben wir. Trotz Ferien und einem Wetterchen, fast zu schön um wahr zu sein, fanden sich fleißige Bienenfreunde und brachten über 8000 Wildkrokuszwiebeln unter die Erde. Die letzten paar Hundert werden wir auch noch verbuddeln. Drückt die Daumen, dass die Wühlmäuse anderweitig zu tun haben und die Bodenbedingungen eine Verwilderung zu lassen (hört sich gefährlich an – ist es aber nicht).

Vielen lieben Dank an alle Helfer (danke auch an Sabine Wolansky für die Fotos und die „Erlaubnis“ zum Guerilla Gardening am Kulturbahnhof). Ich bin immer wieder baff, dass es so unermüdliche Menschen gibt. Das stimmt uns alle ungemein froh, denn das Thema ist ja nicht vom Tisch – ganz im Gegenteil. Also dranbleiben und selber noch ordentlich was in den Boden bringen.
Wer dafür noch vernünftiges Werkzeug braucht, kann das gerne bei mir leihen. Wir haben eine Schenkung durch eine nette Passantin bekommen und ich habe für das Projekt drei Pflanzgabeln gekauft. Kommt gerne rum.

01.10.2018

Wildkrokusse, Umweltpreis und mehr

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Die Wildkrokusse sind da!! Ursprünglich war ja angedacht, für die mittlerweile 7000 Einwohner von Holm-Seppensen stellvertretend je einen Frühblüher zu pflanzen. Da die Bestellung über den holländischen Großhändler aber nur in Megachargen zu vollziehen ist, sind es halt nun 9000 geworden. Aber der Ort wächst ja so rasant, da sind wir ja vielleicht von der Anzahl her nicht ganz verkehrt.
Meine Freundin Sandra hat ein schönes Plakat entworfen, das am Dienstag aus dem Druck kommt. Ich bekomme vom KUBA sechs Stellwände, die ich am selben Tag noch aufstellen werde. Wir werden aber eine ganze Menge Leute brauchen, denn es sind vier unterschiedliche Pflanzorte geplant. Ortsausgang Richtung Holm, Ortsausgang Richtung Seppensen, eine Fläche Lohbergen Richtung Sprötze (bei der Bushaltestelle „Am Gehölz“) und am KUBA selber. Ich würde gerne vier Trupps bilden, die an den einzelnen Standorten agieren. Bitte gebt die Info an alle Leute, die ihr kennt, weiter. Das wird eine Mammutaufgabe, die wir aber schaffen werden. Da bin ich mir sicher.

Am Freitag, auf den allerletzten Drücker, wurde unsere Bienenbotschafer-Bewerbung für den Umweltpreis 2018 der Stadt Buchholz abgegeben. Das Motto lautet „Warum sind Insekten so wichtig?“ Warum wir auf die Insekten nicht verzichten können, dürfte mittlerweile auch in der letzten Ecke angekommen sein. Die Frage muss doch eher lauten: Was kann jeder Einzelne tun, um diese katastrophale Situation zu verbessern – im Kleinen und vielleicht auch im Großen, wenn wir viele und laut genug sind.
Ja – der Preis. Alex hat die Zusammenfassung unserer bisherigen Aktivitäten mit dem Wort „krass“ kommentiert. So viel haben wir in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt.
Wir können uns gar nicht genug bedanken bei euch unermüdlichen Helfern und Spendern. Die meisten von euch sind sowieso schon engagiert bis zur Halskrause und zwacken dennoch immer wieder Zeit ab, um für dieses Projekt etwas zu tun. Wird Zeit, dass wir mal ein kleines Fest feiern. Da lass ich mir noch was einfallen.
Dann habe ich eine schriftliche Spendenanfrage an OBI gestellt. Wir haben gut 600 Euro für Holz und Baumaterialien dort ausgegeben und für den guten Zweck hoffe ich, dass für uns eine Unterstützung rausspringt.

Am Samstag, habe ich mit meiner Schwester die Einsaat der Wildblumensaat auf dem Gelände des SV HolmSeppensens unterstützt. Diese sollte ja eigentlich schon im Frühjahr erfolgen. Auch waren dafür eigentlich sonnige Wallbereiche vorgesehen. Nun ist die Saat im eher halbschattigen Bereich des Regenrückhaltebeckens ausgebracht worden. Aber sie ist im Boden, der Sportplatz geizt nicht mit Wasser und heute Nacht hat es ausgiebig geregnet. Wenn sich ein ähnlicher Erfolg, wie bei der Begrünung der Innenwälle mit einer günstigen Raiffeisen-Mischung einstellt, dann ist das super. Diese Mischung ist wirklich gut aufgegangen und blüht unermüdlich. Auch ist der ökologische Wert dieser Mischung nicht zu unterschätzen. Natternkopf, Königskerzen, Malven und viele andere wirklich gute Bienenweide-Pflanzen wachsen dort und kommen ja auch im nächsten Jahr wieder. Leider sieht man die Pracht nicht von der Straße aus aber es ist wirklich schön. Hier ein paar Impressionen.

 

Dann habe ich ein paar Pflanzen vom NABU bekommen, die ich gerne für kleines Geld abgeben würde. Die Pflanzen sind alle noch klein, aber im Topf gut angewurzelt und werden sich dann im nächsten Jahr gut entwickeln, wenn sie sich an ihrem neuen Standort wohlfühlen. Und alle Pflanzen sind ausgezeichnete Nahrungspflanzen für Insekten. Ich habe im Angebot für 2 Euro das Stück (1 Euro für den NABU, 1 Euro für die Bienenbotschafter):
1x Beinwell
1x Baldrian
3x Thüringer Strauchpappel
2x Duftnessel (Agastache)
2x Knotige Braunwurz
1x Wollziest
1x Aster
1x rote Lichtnelke
1x Bergminze
1x Eibe

Wer Interesse hat – am Nachmittag bin ich in der Regel im Laden anzutreffen.

 

 

Und zum Schluss noch ein schönes Beispiel, was unser zweiter Flyer bewirkt hat (natürlich ist unser Input auf fruchtbaren Boden gefallen :-)) Hier entstehen etliche Quadratmeter Bienenweide und für die Bestäubung der Obstbäume wird definitiv gesorgt werden. Vielen Dank!!!!

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23.09.2018

Weiter geht’s

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Dauerhafte Berieselung macht es möglich. Ein blühender Wall am Sportplatz des SV Holm-Seppensens freut die Insekten ungemein.

 

Unser Urlaub ist rum. Einige tausend Kilometer gefahren und nicht einmal die Windschutzscheibe sauber machen müssen. Dabei blüht es gefühlt überall mehr als in unserem norddeutschen Sandkasten.

Was ist in der Zwischenzeit passiert auf unserem kleinen Nebenschauplatz (Chemnitz, Hambacher Forst, Meppen sind da wahrlich eine andere Hausnummer)?

Der zweite Flyer ist verteilt. Vielen Dank an die fleißigen Bienenbotschafter, die sich diesmal sehr viel auf wenige Schultern laden lassen haben. Ihr seid großartig! Wie ich höre, sind auch schon wieder Spenden eingegangen und noch wichtiger: das Thema bleibt präsent in den Köpfen vieler Menschen.

Die letzte der Insektennisthilfen ist von Stefan, Marco und Sönke in Rekordzeit nur zu dritt aufgestellt worden. Die Jungs haben den Dreh jetzt raus und können eigentlich in Produktion gehen. Nun müssen wir uns mit der Befüllung befassen, die Beschilderung muss angebracht werden und die Dachbepflanzung erfolgen. Kriegen wir hin. Und es eilt nicht wirklich. Die Wildbienensaison ist wie die Öffnung der meisten Campingplätze durch für dieses Jahr. Wenn im März dann die ersten Mauerbienen nach Kost und Logis suchen, müssen wir jedoch topp vorbereitet sein.

Ein Schritt hierfür ist die mehrfach verschobene und nun endgültig für diesen Samstag, den 29.09. vorgesehene Einsaat der Widblumen-Gräser-Mischung an den Wällen beim Regenrückhaltebecken des neuen Sportplatzes Holm-Seppensen. Los geht es um 10 Uhr. Der Förderverein freut sich über Unterstützung mit Harken, Spaten und Rosenscheren. Anmelden kann man sich über eine Doodle-Liste (einfach auf den Link klicken).

Doodleliste Einsaat

Auch unsere Wildkrokusse sind unterwegs, wenn ich den Text der Mail vom 21.09. richtig interpretiere. Geachte ontvanger, er is zojuist een pakket klaarmaakt – und so weiter. 🙂   Alex hat den 06.10. als Pflanztermin ins Auge gefasst. Mögliche Flächen an den Ortsein- bzw. -ausgängen sind mit der Stadt Buchholz besprochen aber noch nicht endverhandelt. Für diese tolle Aktion sollten wir unbedingt die Presse einbinden. Für jeden Einwohner Holm-Seppensens eine Blumenzwiebel – das ist doch was!!!

Bald mehr!

25.08.2018

Hier ein paar Impressionen der letzten Tage. Die zweite Insektennisthilfe steht am Tostedter Weg. Danke an Arnim, der kurzfristig eingesprungen ist und natürlich an die ewigen Verdächtigen :-), die mittlerweile routiniert Hand in Hand arbeiten (falls sich keine Steine im Boden befinden, an denen auch mal eine Einschlaghülse zerschellt).
Wo gehobelt wird, da fallen halt Späne.
Die heutige Blühwiesenbegehung war leider vom lang ersehnten und heute so unpassenden Regen begleitet. Insofern wurde ich nicht gerade überrannt. Dafür waren die Gäste von ausgesuchter Herrlichkeit – äh, Fraulichkeit. Nicht aus Zucker!! Ich glaube, dass wir uns alle kreuz und quer inspiriert haben und Christiane kann locker zwei Bierbänke auf einmal tragen (das nur am Rande).
Wir haben die beiden Blühflächen (eine mehr- und eine überjährige) inspiziert und sind guter Hoffnung, dass es im nächsten Jahr, wenn die zweijährigen Arten, die schon überall zu sehen sind, die Blühreife erlangen. Nachgesät werden muss in Teilen aber ansonsten haben die Lütten des Montessori-Kindergartens ziemlich gut hingekriegt.
Die Bastelaktion haben wir aufgrund von BRRRR-Wetter vertagt. War trotzdem eine schöne kleine Aktion.
Montag steht die nächste Nisthilfenaufstellung am Eidigweg an. Diesmal mit doppelter Frauenpower dank Alexandra, die heute ihre Mithilfe angeboten hat. Ich freu mich über all diese guten Leute. Freu, freu, freu.
Ach ja!!! Und die neuen Flyer sind da und wollen verteilt werden. Wenn sich Leute finden, die in ihrer eigenen Straße verteilen, das wäre eine tolle Hilfe.
Hier möchte ich meiner Freundin Sandra vielen lieben Dank sagen, die das Layout des Flyers flott und souverän erstellt hat. 🙂
Schönen Sonntag!!

19.08.2018

Number One

Wieder ein kleiner Schritt weiter. Und wir finden, es macht mächtig was her.
Die Insektennisthilfe an der Montessori-Fläche steht. Jippie! Donnerstag folgt
Nummer Zwei am Tostedter Weg.

 

14.08.2018

Das zarte Pflänzchen Hoffnung

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Dieses kleine Hornveilchen trotzte der Dürre und wuchs einfach. Bis die Hühner es entdeckten. Mist.

Nicht nur das. Im Moment könnte es etwas besser laufen. Melanie meldet, dass die holländischen Blumenzwiebel-Händler NullkommaNull Wildkrokusse liefern dieses Jahr. Grund ist die extreme Trockenheit. Auch im nächsten Jahr wird es wohl zu großen Engpässen kommen – ungeachtet dessen, wie das Wetter sich entwickeln wird. Nach Diskussion – lassen wir es, oder nicht, sind wir übereingekommen nach Alternativen zu suchen. Fakt ist – dieses Jahr ist soviel kaputt gegangen an Stauden, Sträuchern und auch Bäumen – da werden die Insekten in 2019 doppelt blöd aus der Wäsche gucken. Wir müssen also erst recht etwas tun – ob das jetzt die perfekte Wahl ist oder nicht. Also haben wir Anfragen gestartet, um das Projekt „7000 Frühblüher für Holm-Seppensen“ in die Tat umsetzen zu können.

Der Bürger- und Verkehrsverein hat die Gemeinnützigkeit nicht bewilligt bekommen. Damit ist das Ausstellen von Spendenbescheinigungen vorerst nicht möglich, bis wir eine andere Lösung gefunden haben. Trotzdem steht das Spendenkonto noch und wir danken dem Verein für die Hilfsbereitschaft. Der Wille war da, die Tücken der Gesetzgebung lassen uns hier leider an unsere Grenzen stoßen. Schade.

In den nächsten Tagen werden wir anfangen, die Insektenwohnheime aufzustellen. Es ist ja nicht so, dass wir Trübsal blasen, nee nee. Annett hat super Infos zur Dachbegrünung zusammengesammelt. Uwe hat Holz vom Lohhof erbettelt :-). Also – es wird. Tschüss.

11.08.2018

Der frühe Vogel……..

Samstagmorgen. Holm-Seppensen kuschelt sich noch größtenteils in die Kissen oder ist auf dem Weg zum Bäcker, da trifft sich ein hartgesottenes Häuflein Menschen und legt los. Bis zum Mittag ist das Werk vollbracht – trotz Regenschauern und Materialengpass: 5 Nisthilfen sind weitestgehend fertig gestellt. Groß sind die Hotels geworden. Ein Hoch(haus) für die Wildbienen! Da werden wir ordentlich zu tun haben, diese mit Material zu füllen. Aber daran arbeiten wir natürlich schon parallel. Nochmals hier der Aufruf: Wir brauchen Hartholz in Blöcken, in deren Längsseite Bohrgänge von 10 cm Tiefe gebohrt werden können. Her damit. Gerne bei Honigmond im Weidenweg 2c abgeben. Reste vom Kaminholz, ein alter Stamm – nicht morsch!! – den man zersägen kann. Auf geht’s, liebe Nachbarn!!

 

Vielen Dank an Sönke, Uwe, Marco und Frederik (Kinderarbeit ist bei diesem Projekt ein Muss!!) und natürlich an Finn, den Baumeister. Wir stellen jetzt nur noch die Dächer fertig, die eine Dachbegrünung erhalten sollen und dann können wir hoffentlich bald aufstellen. Dazu aber bald die nächste Info.

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Finn war leider schon wieder unterwegs zum nächsten Einsatz:-)

10.08.2018

Wespen sind auch nur Insekten

Am Mittwoch haben wir mit zehn Leuten ein Arbeitstreffen durchgeführt. Wieviel Wespen sich am Gespräch beteiligen wollten, lasse ich hier unkommentiert.
Am 11.08. werden wir verschlafen aber bienenfleißig an den Insektennisthilfen weiterbauen und bestimmt was gerissen kriegen.

Das Netzwerk Blühende Landschaft hat uns informiert, dass wir bzgl. des Zustandes unserer Blühflächen viel Gesellschaft haben. Der Norden hat eher allgemein eher nicht geblüht sondern optisch mit der Sahel-Zone konkurriert. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Fa. Rieger-Hofmann eine trockenheitsresistente Mischung entwickelt, die dieses Jahr auf größeren Flächen schon durch eine Aussaat im Herbst getestet werden soll.
Und es sieht so aus, als ob wir für das nächste Jahr noch mal kostenloses Saatgut erhalten können. Das sieht das Projekt BienenBlütenReich vor. Da werden wir uns sicher nicht sträuben.

Nochmal zu den Wespen: Sie nerven! Und wie! Aber es ist schlimm, wie zur Zeit im Fernsehen ständig Schädlingsbekämpfer gezeigt werden, die Tabula Rasa mit der chemischen Keule machen und sich auf die Schulter klopfen lassen. Es gibt Mittel und Wege sich die Plagegeister vom Hals zu halten. Ein paar Meter vom Sitzplatz einen Wespenfutterplatz anlegen, an den sich schnell gewöhnt wird. Eine Zitrone mit Nelken spicken oder etwas Kaffeesatz (Pulver) anzünden. Ok, qualmt aber vielleicht steht der Wind ja günstig. Ich wünsche allen einen entspannten stichfreien August.

04.08.2018

Weiter geht’s

Nach vielen Wochen glühender und lähmender Hitze sind die Sommerferien nun fast vorbei und das Bienenbotschafter-Projekt muss wieder Fahrt aufnehmen.

Wir haben noch ein paar Nisthilfen fertig zu bauen und zu Befüllen und die Zukunft der vertrockneten Blühflächen muss besprochen werden. Die seit Mai dauerhaft anhaltende Trockenheit hat den Flächen am Tostedter Weg, am Eidigweg und an der  Mühlenschule den Garaus gemacht. Da geht es uns nicht anders als vielen Landwirten.
Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels an der Montessori-Fläche sind die Flächen dort aber sehr schön anzuschauen.

Jetzt den Kopf in den Staub stecken, kommt natürlich nicht in Frage. Außerdem wollen wir ja im Herbst eine größere Frühblüher- und Sträucher-Pflanzaktion starten. Da gilt es Einiges zu besprechen.

Daher lade ich kurzfristig zu einem Arbeitstreffen am kommenden Mittwoch (08.08.), gut zwei Monate nach unserer ersten Zusammenkunft ein. 19 Uhr ist hoffentlich zu wuppen. Wasser und Apfelsaft sind ausreichend vorhanden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr es schafft vorbeizuschauen. Bitte kurz per Mail Bescheid sagen.

Für den 25.08. plane ich eine über die Presse anzukündigende Führung an der Montessori-Fläche. Vielleicht können wir auch diese Veranstaltung werbewirksam nutzen.

Wir freuen uns auf euch.

 

01.07.2018
Halbzeit

Sonnensatt und glücklich kann dieses Wochenende beendet werden. Ich möchte noch einmal tausendfach Danke sagen für diesen schönen Samstag. Finn und Svenja haben entspannt und souverän angeleitet. Begabte Handwerker/innen haben gesägt, geschraubt und getackert. Die Seitenwände für alle fünf geplanten Insektennisthilfen sind fertig gestellt. Jetzt muss noch das restliche Material beschafft werden und dann kann es in die zweite Halbzeit gehen. Notfalls mit Verlängerung.


Wir hatten ein sensationell schönes Ambiente am Sniers Hus, durften Küche, Toiletten und das gesamte Areal nutzen und haben uns im Schatten alter Eichen ein paar schöne Stunden gemacht. „Schlesische Weiber“ sassen im Kreise, handarbeitend und haben zum Glück keine melancholischen Gesänge angestimmt. Das hätte dann doch zu sehr nach Heimatfilm ausgesehen. Es gab Kartoffelsalat und Würstchen und das Gefühl etwas Sinnvolles mit einfach wunderbaren Menschen zu tun. Langsam werden wir eine eingeschworene Truppe und es gab auch „Neuzugänge“.

28.06.2018
Neuer Plan – der frühe Vogel fängt den Wurm

Samstag wird es warm, wir fangen schon um 11 Uhr an. Also – Akkuschrauber aufgeladen, Tasse und vielleicht noch einen Snack eingepackt und auf geht es. Kaltgetränke, Kaffee, Würstchen mit Kartoffelsalat – na??? Das hört sich doch gut an.
Ich bin gespannt, was wir da so zusammengedengelt kriegen. Diese Info ist auch auf nebenan.de etwas ausführlicher gepostet. Wer Fragen hat, möge sich melden.

Die Anträge zur Bezuschussung unseres Projektes für die Jahre 2019 und 2020 habe ich pünktlich im Rathaus abgegeben. Mal schauen, ob der Bürgermeister zu seinem Wort steht, dass die Stadt Buchholz unseren und anderen diesbezüglichen Projekten Priorität einräumt.

Und wir haben eine gute Quelle für Bambus aufgetan. Nicht gerade eine Bienenweide aber für Hohlraumbewohnende Wildbienen sind die dünneren Bambusstangen eine bevorzugte stabile Nistmöglichkeit. Danke an Dark Strauch aus Kakenstorf, bei dem wir uns bedienen durften.

Leinkraut und Mohn Cosmos

Alex hat ein schönes Bild von der Cosmos-Fläche am Montessori-Kindergarten gemacht.
Marokkanisches Leinkraut und Kalifornischer Mohn setzten sich durch. Wunderschön.
So schön, dass schon eine Hochzeitsgesellschaft Fotos vor der Blühfläche gemacht haben soll. Die Bilder würden wir auch gerne haben. Wer zufällig weiß, wer das war…..

26.06.2018
Wir machen jetzt mal halblang

Sonntag mit Sabine auf dem Hoffest in Wörme unglaublich viele Kinder mit filigranem Hummelgebastel in den Wahnsinn getrieben, trotz häufiger Schauer viel gelacht und einen schönen Tag gehabt. Zum Glück waren wir so eingespannt, dass wir kaum dazu kamen, für den 30.06. Werbung zu machen. Dazu gleich mehr.

Dann hat sich Marcus gestern mit mir den Abend vertrieben und die Fläche am Tostedter Weg von Steinen und Hundescheiße (viel Steine, viel Hundescheiße) befreit und die Lücken in der Saat mit Phacelia nachgesät. Im Herbst wollen wir diese Stellen noch mal mit der dort vorgesehenen Mischung auffüllen. Das hat auch Spaß gemacht (bis auf die Hundescheiße).

Im Zuge dessen, sind wir übereingekommen, dass wir den für diesen Samstag vorgesehenen Projekttag aus diversen Gründen nicht zu einem Event werden lassen sondern versuchen, so viele „Insektenhotels“ wie möglich zu bauen und hinzustellen.
Das Befüllen soll dann mit den jeweiligen Einrichtungen in einem zweiten Schritt erfolgen. Also keine Basteleien, keine Kaffeetafel (ok, natürlich gibt es Kaffee) sondern ein reiner Bautag. Das Beschaffen des Materials ist nicht so einfach wie gedacht. Die nächsten Tage werden Uwe und ich ganz schön rumgurken und Sachen einsammeln. Aber wir sehen das jetzt entspannt und schaffen nur das, was wir schaffen. Morgen kriegen wir eine größere Charge Bambus geschenkt, die Stützpfeiler sind bestellt. Das Holz zur Verschalung kommt von Finn Laabs und Christian Voigt, Teichfolie von meinem lieben Schwesterchen. Wie wir das machen, wird dann situativ entschieden. Grundgerüst am Sniers Hus bauen, an den Bestimmungsort fahren und dann dort einschalen? Ist wohl das Sinnvollste. Ach, wird schon. Wird immer irgendwie!
Optimistische Grüße und einen schönen Tag.

21.06.2018

Planung für den 30.06.2018

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Der übernächste Samstag ist vorgesehen für eine Art Workshoptag.
Wir treffen uns um 14 Uhr beim Sniers Hus, denn dort haben wir Strom, Wasser und Platz.
Wir werden versuchen in mehreren Teams (und wir schaffen, was wir schaffen) den Korpus für insgesamt fünf Insektennisthilfen zu bauen.
Wir werden mit stabilen Einschraubhülsen und Kanthölzern ein Grundgerüst bauen, Böden einziehen, den Korpus einschalen und ein schräges Pultdach aufsetzen, dass mit einer Lattung versehen wird, damit wir dort eine Dachbegrünung mit Mauerpfeffer und anderen geeigneten Arten pflanzen können.
Dafür benötigen wir Leute, denen der Umgang mit Holz leicht von der Hand geht.

Diejenigen, die sich gerne mal mit dem Hammer auf den Daumen hauen und immer eine Notarztnummer am Start haben, können sich derweil mit gefahrloseren Dingen beschäftigen. Wir brauchen jede Menge Bambus und Schilf der geschnitten, gesägt und gebündelt werden muss. Wir brauchen jede Menge Hartholz, das gebohrt und geschliffen werden muss. Wer also noch dünne Bambusstangen abzugeben hat, wer Schilfmatten (oft als Sichtschutz verwendet) überhat, die gut erhalten und nicht ausgefranst sind und wer Bauholz und/oder Hartholz (auch gerne größere Stücke oder Stämme) über hat (sollte aber abgelagert sein wegen der für Wildbienenbrut nicht geeigneten Rissbildung) möge sich bitte unter der oben genannten Helfernummer melden.

Wir wollen den Nachmittag ein wenig so gestalten, wie an unserem Einsaattag am Tostedter Weg vor gut zwei Monaten. Jeder möge einen Becher mitbringen. Kuchenspenden und volle Kaffekannen sind sehr willkommen. Die Kaltgetränke bezahlen wir aus Spenden. Das hat vor einigen Wochen unfassbar gut geklappt. Vielleicht können wir das wiederholen.

Für die Kinder planen wir den Bau von Dosenbienen. Bitte alle, die so eine Nisthilfe bastelln wollen, eine kleine ausgespülte Konservendose mitbringen.

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Spaß beim gelungenen Dorffest des Geschichts- und Museumsvereins am 16.06.18

19.06.2018

Endlich mehr Unterstützung

Am 06.06. hatten wir zu einem Arbeitstreffen eingeladen und es sind doch einige Leute gekommen. Dank an die Sabines, Ute, Melanie, Hans, Markus und Annett. Toll, dass ihr bereit seit, eure eh schon knapp bemessene Freizeit zumindest teilweise für das Projekt einzubringen. Und sei es nur geistiger Input, frische neue Ideen und jeder kennt ja irgendjemanden, der vielleicht…… Nur so funktioniert es.

Eines der Hauptthemen war die Bewässerung der Flächen. Besonders der Tostedter Weg sah echt bescheiden aus und Alex hatte ja schon mit dem Gießen gegonnen. Da das Schlauch verlegen vom Anschluß auf dem Sportplatz eine Knüppelarbeit ist, können das nicht zwei Leute auf Dauer alleine machen. Zum Glück konnten wir Bereitwillige finden, die Zusagen für feste Tage gemacht haben. Und zum Glück kam dann Regen und wir wollen die Pflanzen nicht verhätscheln. Schließlich sind das Wildpflanzen und keine Zuckerpüppchen.

Die Entwicklung der Flächen ist im Allgemeinen eher dürftig, dem Jahrhundert-Frühling geschuldet, aber wir geben nicht auf. Wir werden in den nächsten Tagen zum Lücken schließen etwas Phacelia für die Bienen zwischensäen und später im Jahr mit der ursprünglichen Saat nachsäen, denn wir haben noch genug dafür.

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Der Bau der Insektenhotels ist jetzt terminiert für den 30.06. um 14 Uhr beim Sniers Hus. Mehr Infos hierzu in Kürze.
Wir werden versuchen, fünf Hotels für die vier Flächen und ein weiteres für den Bienenstand am Sniers Hus selber zu bauen, weil dort häufige Führungen für Kindergarten- und Schulkinder stattfinden. Insofern ein Muss.
Denn sogar das Bieneninstitut in Celle hat es letzte Woche in einem Rundschreiben an die große meist imkerliche Leserschar verschickt:
Die Honigbiene wird nicht aussterben, denn Sie hat den Imker. Segen und Fluch zugleich :-). Um die Wildbienen und anderen Insekten ist es schlecht bestellt. Ihre Chancen sind ungleich viel geringer. Wir müssen das Bewusstsein der Menschen sensibilisieren und alles tun, um diesen wichtigen Lebewesen Lebensraum und Nahrung zu geben bzw. zu lassen, denn einer der wichtigsten Faktoren ist die Zerschneidung und Zerstörung von Flächen.

Grüße vom Prinzen

In einer der letzten Ausgaben des Sterns ging es um die Bienen und in der Zeitschrift, wurde über  Dr. Felix Prinz zu Löwenstein berichtet, der als ehemals konventioneller Landwirt seit geraumer Zeit umgestellt hat und der u.a. ein Buch mit dem Titel „Food Crash – wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“ geschrieben hat.
Im Editorial schreibt er einen Text, der einen denken lässt, er hätte vom Flyer der Bienenbotschaftern abgeschrieben! Das ist natürlich Quatsch aber in der Sache bedeutet es, dass wir den richtigen Ton getroffen haben und Kollegen im Geiste sind.

Ich habe dem Prinzen geschrieben und er hat geantwortet. Wer hätte das gedacht.

Sehr geehrte Frau Schmidt,
ich danke Ihnen für Ihren Brief. Ich bin beeindruckt von den Aktivitäten, die Sie darin schildern. Es ist gerade in der derzeitigen politischen Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft sehr wichtig, die Symbolkraft der Bienen und die Sympathie, die sie und die Imker in der Öffentlichkeit genießen, dafür zu nutzen, den massiven Änderungsbedarf in unserer Art und Weise, die Natur zu nutzen, verständlich zu machen. Und wenn Sie darüber hinaus Kinder in die aktive Verbesserung von Lebensräumen einbeziehen, dann helfen Sie dazu, dass dieses Verständnis in der Zukunft breiter getragen werden kann!
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

30.05.2018

hier der Link zu der Reportage:

NDR Info Bienenbotschafter Holm Seppensen

29.05.2018

NDR-Info und die Bienen

Morgen, am 30.05.2018 kommt NDR-Info von 9 bis 12 Uhr auf den Buchholzer Wochenmarkt. Im Rahmen einer Jubiläumstour werden besondere Regionen des Nordens besucht und die Heide gehört natürlich auch dazu.
Das das Thema “ Bienen“ zur Zeit in aller Munde ist, wurde für unsere Ecke das Thema „Imkerei“ ausgesucht und letzte Woche ein wirklich entspanntes nettes Interview mit mir und Hans Leopold vom Imkerverein Buchholz geführt.  Am schönen Sniers Hus haben uns bei strahlendem Sonnenschein viele aufgeregte Kinder der KITA „Am Schoolsolt“ besucht. Bienen und Radio – ganz schön viel Nervenkitzel auf einmal. Hat aber super geklappt und den Stream stellen wir in den nächsten Tagen online. Oder ihr lest das noch rechtzeitig und hört am Mittwoch zwischen 8 und 9 Uhr in Echtzeit rein.

28.05.2018

Summerland

Nach einem langen Wochenende im Raum Stuttgart und im Knüllwald (südlich von Kassel) ist mir die Blütenarmut unserer Region wieder mal klar vor Augen geführt worden. Die kargen Böden unserer Nordheide gepaart mit einer ungewöhnlichen und sehr extremen Wetterlage bieten zur Zeit nichts als verbrannte Graslandschaften.
Die Blüte der Sträuche und Bäume hat sich im gestreckten Galopp vollzogen. Die Obstblüte ging einher mit dem Raps (normalerweise aufeinander folgend), die Robinie (dieses Jahr ungewöhnlich stark blühend) vermischte sich mit dem Ende der Rapsblüte, jetzt kommen die Rosen und der Faulbaum, die Linde steht in den Startlöchern und dann – zack – nichts mehr. Wie gerne hätte ich sie gesehen, die Wildblumenwiesen vergangener Zeiten.
Im Süden der Republik dagegen reiht sich Wiese an Wiese. Margeriten, Wiesenknöterich, Wiesenstorchschnabel, Licht- und Kuckucksnelken – ein Farbenrausch und überall summt und brummt es. Dort möchte man Biene sein. Ein Traum.

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Allerdings hat es dort auch viel geregnet in den letzten Wochen, die Böden sind besser und jetzt kommt die Sonne noch dazu. Topp Konditionen für eine übersprudelnde Nektar- und Pollenproduktion.
Das Herz erfreuend ist die schonend durchgeführte Mahd. Nie wird eine Wiese tutti kompletti niedergemäht, sondern fast überall wird darauf geachtet, für die Insektenwelt die Hälfte oder zumindest einen breiten Streifen Blühendes stehen zu lassen. Es muss nicht immer Tabula Rasa gemacht werden,  Bienen, Hummeln, Grashüpfer & Co. danken es.

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800 qm weitere Fläche Wildkräuter gesponsert

Wir haben aus dem Budget das Saatgut für die Begrünung großer Teile des Innenwalls des neuen Sportplatzes Holm-Seppensen gesponsert. Die Mischung ist bereits eingebracht und wird wohl auch regelmäßig gegossen, denn hier ist Wasser direkt vor Ort. Der Wildkräuteranteil beträgt zwar nur 50% (die anderen 50% sind Gräser) aber das Motto lautet ja – jede Blüte zählt.

18.05.2018

Regen dringend erwünscht

Drei Wochen sind die Samen jetzt im Boden und es hat nicht einen Tropfen Regen gegeben. Eine Katastrophe. Aber tapfer keimt doch das eine oder andere Pflänzchen mutig ins Licht des Lebens. Man darf gespannt sein. Nur die Harten komm’n in Garten. So.

Die Helden der Woche sind Melanie und Stephan, die die Schilder und überlebenden Vogelscheuchen vor dem Vatertags-Massenbesäufnis mit Randale-Garantie abgebaut und jetzt auch wieder reinstalliert haben. Vielen lieben Dank dafür.

Wie versprochen hier die angekündigte Offenlegung der Finanzen.

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So – das ist doch amtlich!! Wie aber schon gesagt, ist das nicht unser Geld und wir sollten gemeinschaftlich darüber beraten, wie wir das am Besten zum Wohle der Bienchen, Hummeln und anderer Summer und Brummer ausgeben. Hierzu in der ersten Juni-Woche ein Abstimmtermin, den ich bald bekanntgeben werde.

01.05.2018

Etappenziel erreicht

In der vergangenen Woche haben wir die Saat auf allen vorgesehenen Flächen mit Hilfe von vielen Kindern in und auf den Boden gebracht. Der Montessori-Kindergarten hat die Flächen im angrenzenden Park übernommen, die Umweltgruppe der Mühlenschule die Fläche auf der alten Festwiese.

Am Samstag haben wir dann ein kleines Blühfest an der Buchholzer Landstraße gefeiert. Das hat Spaß gemacht. Viele Eltern mit ihren Kindern waren da aber auch andere interessiere Holm-Seppensener haben uns an diesem sonnigen Nachmittag toll geholfen. Gemeinschaftlich wurde geharkt, in einer langen Reihe eingesät und dann die Fläche festgestampft. Hinterher gab es gute Laune, eine unglaubliche Menge an köstlichen selbstgebackenem Kuchen und selbstgekochtem Kaffee. Aber auch Bäckerei Weiss hat ein Blech Butterkuchen beigesteuert und Ralf Lorenz  mit einer Spende den Einkauf von Wasser, Saft u.a. ermöglicht. Eines wurde schnell klar: Holm-Seppensen kann Kuchen – backen und noch besser essen!! Die Kinder erkundeten den angrenzenden Wald, der in ein Meer aus Sauerklee getaucht war, bauten Hütten und suchten Schätze. Man kam mit neuen Leuten ins Gespräch – alle geeint durch eine gemeinsame Sache. Rundum eine entspannte und schöne Veranstaltung.

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Wir wollen uns an dieser Stelle bei allen Spendern noch einmal ganz ganz herzlich bedanken! Wir haben wirklich viel Geld gespendet bekommen und werden, wenn das so weitergeht, im nächsten Jahr auf jeden Fall weitermachen können. Das ist großartig und vielen herzlichen Dank dafür. Wir sind wirklich richtig von den Socken.

Wie geht es jetzt konkret weiter. Morgen beraten wir mit dem Architekten des Sportplatzes, wie und ob eine Bienenweide-Begrünung der Wallanlage um den Sportplatz zumindest in Teilen Sinn macht. So viel unbepflanzte Fläche ist eine Verschwendung. Ungeklärt ist nur, was wir dort einsäen. Aber noch ist Zeit. Viele Bauern würden ihre Blühstreifen am Liebsten erst nach den Eisheiligen einsäen. Eine Massentracht für die Honigbienen drängt sich bei der hohen Völkerzahl, die wir mittlerweile im Ort haben, auf. Schaun wir mal. Ich werde berichten.

Der Bau der Nisthilfen ist in Planung aber es wird wohl eher Juni, bis wir da einen konkreten Termin finden. Jetzt stehen erst mal die Bienchen an erster Stelle. Die Völkerentwicklung zeigt steil nach oben und in den Kästen pulsiert das wilde Leben. Immer wieder schön zu sehen und der Geruch eines Bienenvolkes, die sogenannte Stockluft, ist betörend. Mögen die Völker gesund und stark durch die Saison kommen.

Wunderbare Fotos, die Ulrike Kirmse für uns gemacht hat, sind hier zu sehen https://imkereihonigmond.de/fotos/ (siehe www.ulrikekirmse.de ). Wir finden, die sind ganz ganz schön geworden.
Wer aber nicht dort sein Gesicht wiederfinden möchte, der sage kurz Bescheid. Wir nehmen das Bild dann sofort raus.

Einen schönen Mai!!

25.04.2018

Hallo liebe Helfer, Unterstützer und Interessierte,

wir gehen jetzt in die heiße Phase des Einsäens und prompt fängt es an zu regnen. Ist das gut oder schlecht? Ich weiß es nicht.
Auf der einen Seite braucht die Saat Wasser zum Keimen; auf der anderen Seite kann ein ordentlicher Guss die Oberflächenstruktur des Bodens verdichten und das Keimen erschweren??
Wir werden es sehen.

Diesen Samstag um 15 Uhr ist ja nun die Abschlussveranstaltung. Wenn es nicht schüttet, werden viele Leute kommen und das Einsäen werden hauptsächlich die Kinder übernehmen.
Was wir hier noch brauchen bzw. klären müssen:
Wir brauchen größere Mengen Kaffee. Hat jemand noch große Kannen oder eine Idee, wie man dieses Problem logistisch lösen kann?
Wie gesagt, serviettentauglicher Kuchen ist gerne genommen. Wir wuppen das weitestgehend alleine. Ein Blech Butterkuchen hat Bäckerei Weiss aus Holm-Seppensen gespendet.

Heute haben wir die Fläche am Eidigweg mit den Waldkindern eingesät. Mit Feuereifer und Hund wurden die Samen verteilt und anschließend festgehopst. Bei so viel Einsatz ist es vielleicht gar nicht nötig, mit der Gartenwalze nachzuarbeiten. Das war schon mal eine gute Generalprobe.

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Eine neue Riege Bienenbotschafter aus Holm-Seppensen
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Kommando Hops

Und weil es so schön rund lief haben die Kinder vom Montessori-Kindergarten auch gleich eine Übungsfläche bekommen. Der weiche Lehmboden wurde mit begeisterten „Trampolin, Trampolin“-Rufen festgestampft. Starker Wind sorgte für eine „relativ“ gleichmäßige Aussaat und der Lohn war ein Sträußchen Löwenzahn.

Zu den diese anstehenden Terminen würden wir uns über Hilfe freuen:

Morgen am Donnerstag werden wir mit der Umweltgruppe der Mühlenschule um 14 Uhr eine Feldblumenmischung einsäen und zwei Vogelscheuchen aufstellen.
Hier sind Helfer noch willkommen, um die Kinder zu unterstützen und hier bitte Harken mitbringen, denn diese Saat muss ein bis zwei Zentimeter tief eingeharkt werden.

Am Freitag um 10.30 Uhr soll die zweite  Fläche am Montessori-Kindergarten eingesät werden. Wer grundsätzlich Zeit hat, auch hier gerne melden und eine Harke mitbringen.

Vielen lieben Dank euch allen und vielleicht sieht man sich ja.

Die Bienenbotschafter

P.S. Wer aus dem Verteiler möchte, der kann sich einfach kurz melden. Ich hab diese Liste nicht mit jedem abgesprochen. Danke.

22.04.2018

Knochenarbeit

Leider hat es durch die kurzfristige Notwendigkeit, den Boden auf der Montessori-Fläche zu bearbeiten, nicht geklappt, Leute zu mobilisieren. Daher haben wir zu zweit etliche Stunden damit verbracht, ca. 200 qm Lehmboden umzugraben, zu entwurzeln und halbwegs feinkrümelig zu harken. Puh! Uns hing das angekündige schwere Gewitter im Nacken, das sich bis jetzt noch nicht blicken lassen hat. Dadurch wäre der Boden nahezu nicht mehr zu bearbeiten gewesen. Immerhin haben wir in der Erde ein prähistorisches Hufeisen gefunden, das wir als ein positives Zeichen werten.

21.04.2018

Infostand

Samstag haben wir zwei Stunden auf dem REWE-Parkplatz  Pflanz- und Saattips gegeben und Saatguttütchen der Mischung Schmetterlings- und Wildbienensaum von der Fa. Rieger-Hofmann ausgegeben. Der Bürgermeister Herr Wölpern hat uns auch besucht und damit sein Interesse für den Fortgang des Projektes gezeigt. Das freut uns.

Bienenbotschafter Holm Seppensen
Besuch von Bürgermeister Marc Wölpern aus Holm-Seppensen

Die Saatzeit nähert sich jetzt langsam dem Ende aber es gibt viele Stauden, die man für die Bienen und Wildbienen in den Boden bringen kann. In den nächsten Tagen werde ich täglich einige Stauden vorstellen, die für Insekten gut geeignet sind.

20.04.2018

Zwei Schritt vor und ein Schritt zurück.

Ein Mann – ein Wort. Pünktlich auf die Minute kam am Freitagabend Markus Hensel aus Jesteburg mit seinem Tiefergrubber angerumpelt. Markus hatte mich nach unserer Vorstellung der Bienenbotschafter im Rathaus Buchholz angesprochen und seine Hilfe angeboten. Markus baut Nutzhanf an, der für viele gesunde und nützliche Produkte verwendet wird – ohne jede berauschende Wirkung. Berauschend ist jedoch die Idee, dieser alten Pflanze in unserer Plastikwelt wieder einen Platz zu geben. Wen es interessiert: www.hanf-schnitt-nord.com

Hilfe aus Jesteburg
Bienenbotschafter Holm Seppensen bekommen Hilfe aus Jesteburg

Die Flächen am Montessori-Kindergarten haben sich ja als sehr verdichtet und feucht erwiesen und eine tiefgründigere Bearbeitung schien uns wichtig. Dies ist nun geschehen. Jedoch sieht es nun aus, wie nach einem Bombenangriff, denn viele Wurzeln im Boden sind hochgekommen und die Erde muss dringend vor dem Regen wieder in eine feinkrümeligere Struktur gebracht werden. Für Sonntag ist Gewitter angesagt.

Quecken-Rollkommando vom 18.04.

Diesen Mittwoch hat ein Quecken-Rollkommando – bestehend aus Doreen, Hennig, Matti, Melanie, Finja, Svantje, Kai, Katharina und Heiko die Fläche an der Buchholzer Landstraße beackert. Die gemeine Quecke macht ihrem Namen alle Ehre und hat die unangenehme Eigenschaft sich über Wurzelausläufer überall zu verbreiten und für feine Wildblumensaat ist dieses Gras zu dominant. Ähnlich wie beim Giersch wird aus jedem kleinen Stück Wurzel eine neue Pflanze. Grrrrr. Also raus damit!!

An einem herrlichen Abend, der sich einfach nur nach Sommer anfühlte haben diese bewundernswerten Holm-Seppensener viel Schweiß am Sauzahn (selber nachlesen, was das nun wieder ist :-)) gelassen. Matti hat so doll an den im Beet befindlichen Wurzeln gezogen, dass die dazugehörigen Bäume gewackelt haben und die schönsten Hüte trugen Finja und Svantje. Topchic und dem Anlass angemessen.

Leider war ich zu begeistert, um den Auslöser richtig zu drücken und daher gibt es kein Gruppenfoto sondern nur ein Bild von der Quecke. QVielen lieben Dank an die Ackerbauern für den selbstlosen Einsatz.

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Vortrag vom 16.04.2018 „Rettet die Insekten“

Gestern hat Frau Wolansky einen Vortrag zum Thema Rückgang der Wildbienen / Insekten, der auch schon in etwas anderer Form im Kulturbahnhof Holm-Seppensen gezeigt wurde. Die Resonanz war groß und auch viele jüngere Leute waren anwesend.

Prinzipiell ist ein großes Interesse in der Bevölkerung zu diesem Thema und es gab viele Leute, die in ähnlicher Form Projekte gestartet haben, wie wir in Holm-Seppensen das tun. Die Stadt Buchholz hat Bereitschaft signalisiert, weitere Flächen zur Verfügung zu stellen aber in der Tat müssen wir erst mal unser Pilotprojekt voranbringen. Dazu wurden gestern neue Kontakte geknüpft, auch gerade was die Gerätschaften zur Bodenbearbeitung angehen.

Nach wie vor suchen wir Leute, die bereit sind, mitzuhelfen. Sei es, für den 28.04. einen Kuchen zu backen oder eine Harke in die Hand zu nehmen. Danke für eure Rückmeldung.

11.04.2018

Die Bienchen schwärmen aus!

Heute sind endlich die Flyer gekommen und viele kleine und große Bienchen sind ausgeschwärmt (oder tun das noch) und haben diese in die Briefkästen verteilt. So kommt man ordentlich rum und ist an der frischen Luft.
Tausend Dank an die Familien  Breustedt, Buchholz, Ebel, Ehlers, Gerosa, Kohler, König, Miemczyk, Moosmüller, Müller, noch mal Müller, Rabold, Riering, Rieth,  Röhrs, Tabold, Thieme Wanke und Wünsche. Darüberhinaus S. Meincke, Tanja Dollmeyer, Ina Schaper, Susanne Brandt, Anne Behncke, Jutta Görss und Freundin (freu mich, dich kennenzulernen). Verzeiht, wenn ich jemand vergessen oder falsch geschrieben habe, das schmälert nicht die Freude an eurem Einsatz!!!
Zu Recht werden sich sicher einige von euch fragen, wann jetzt was passiert. Da wir sehr vom Wetter abhängig sind und waren und uns der lange gefrorene Boden weit im Zeitplan zurückgeschmissen hat, hoffen wir, die Flächen bis Ende April eingesät bekommen. Sobald wir Genaueres wissen, werden wir das sofort online stellen.

Wenn jetzt noch jemand weiß, wo man einen Tiefengrubber (ja – sowas soll es geben) herbekommen kann, sind wir schon wieder ein gutes Stück weiter.

09.04.2018

Nicht lang schnacken, anpacken!!

Woher eine Kreiselegge kriegen? Offiziell zu verleihen war dieses Gerät nicht. Also Kontakte abklappern und gleich Glück gehabt.

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Timo Schindler von der Firma Steffen Heuer Garten- und Landschaftsbau GmbH wollte „auch einen praktischen Beitrag leisten und nicht nur vom Sofa gemütlich eine Online-Petition anklicken“ (O-Ton). Timo, du bist ein Held!!

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Vielen Dank für das unentgeltliche Bereitstellen des Gerätes an die Firma Steffen Heuer und tausend Dank an Timo, der sich nach Feierabend bis in die Dunkelheit durch unsere Flächen geeggt hat und die Böden haben es teilweise in sich. Teilweise verdichtet, mit Asphaltbrocken versetzt, übersäuert durch gefräste Nadelhölzer und und und. Wir sind wirklich gespannt, ob wir diese Flächen zum Blühen kriegen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

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Super ist, dass auch die Nachbarn der angrenzenden Flächen mitziehen, keine Insekten fürchten und sich richtig freuen über diese Aktion. Es geht doch nichts über gute Nachbarn.

06.04.2018

Was kümmert uns unser Geschwätz von gestern. Motorhacke ist out, Kreiselegge ist in. Man lernt ja nicht aus. Nachdem wir die zu klein geratene Fläche am Montessori-Kindergarten mit einem gemieteten Grasssoden-Schneider etwas vergrößert haben, wissen wir auch warum dieses Gerät geeigneter ist.

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Unter den Grassoden tobt nämlich das wilde Leben. Natürlich massenweise Regenwürmer, die von den Kindern des Montessori-Kindergartens, die die Berührung nicht scheuten, sofort „umgesiedelt“ wurden. Weiterhin haben wir einige Engerling von Mai- oder Junikäfern gefunden. Im Garten oft als Schädlinge bezeichnet, finden wir – die gehören auch dazu.

Auch eine dicke grüne Raupe (Kohlweißling?) haben wir gefunden.

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Bienenbotschafter Holm Seppensen Rasenschnitt 2

Und dann ist auch endlich das Saatgut eingetroffen.

Das Netzwerk Blühende Landschaft hat sich für die späte Anlieferung damit entschuldigt, dass sich die Zahl der Projektteilnehmer in 2018 verdreifacht hat. Das freut uns!!

29.3.18

Schnee in Holm-Seppensen
Bienenbotschafter Holm-Seppensen

ohne Worte…

Jetzt geht’s los!

28.03.2018

Endlich ist der Boden aufgetaut und die Arbeiten können beginnen. Heute hat eine von der Stadt Buchholz beauftragte Fachfirma angefangen die Grasnarbe an den für das Projekt vorgesehenen Standorten abzunehmen.
Und das bei Dauernieselregen und 3 Grad (immerhin +).

Projekt 1 - Bienenbotschafter Holm-Seppensen
Bienenbotschafter Holm-Seppensen Projektstart 1

Es wurde viel über die Vorbereitung des Bodens geredet (zu fett, zu mager, zu viel Quecke, zu verdichtet, zu wenig Sonne) und das ist auch gut so, denn die Saat soll ja zum Blühen kommen. Daher steht als nächstes eine Bodenbegutachtung an, um zu entscheiden, welche weiterführenden Maßnahmen vorzunehmen sind.

Projektbild 2 - Bienenbotschafter
Bienenbotschafter Holm-Seppensen Projektstart 2

Dass die Verwendung einer Umkehrfräse nicht geeignet ist, da zu viel Druck auf die unteren Bodenschichten ausgeübt wird, haben wir schon mal gelernt. Somit werden wir wohl in den nächsten Tagen mit Motorhacken loslegen und versuchen, bis zur Einsaat eine möglichst feinkrümelige Bodenstruktur hinzubekommen.

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Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns über nützliche Hinweise, Hilfsangebote und Kommentare.